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und Patienten von
sanofi-aventis
Deutsche
Tinnitus-Liga: Ein starker Partner für
Arzt und Patient.
Dass das Phänomen Tinnitus in Deutschland
einen so hohen Bekanntheitsgrad hat, und Betroffene
mehr Vorzüge als in fast allen anderen
Ländern der Welt genießen, ist
weitgehend einer Selbsthilfeorganisation zu
verdanken: Der Deutschen Tinnitus-Liga e.V.
(DTL).
22.000 Mitglieder machen sie zum größten
Tinnitus-Zusammenschluss der Welt und zu einem
anerkannten Partner des Gesundheitswesens
in Deutschland. Der eingetragene gemeinnützige
Verein trägt maßgeblich zur gesundheitlichen
Aufklärung über Ohrgeräusche
bei, über Hörsturz und Morbus Menière.
Er hilft Betroffenen, trotz Tinnitus Lebensfreude
und Arbeitsfähigkeit zu bewahren. Und
er macht sich an der Seite des behandelnden
Arztes für eine optimale Patientenbetreuung
stark.
Und
das alles wurde in nur 15 Jahren auf die Beine
gestellt: Die DTL entstand im September 1986,
auf Initiative von Hans Knör, nach einem
ersten Treffen von neun Tinnitus-Betroffenen
in Wuppertal. Hier in Wuppertal ist auch heute
noch der Sitz des Vereins, auch wenn es bald
Kontaktstellen in Berlin, Hamburg und vielen
anderen Städten gibt. Knör ist heute
Ehrenpräsident der Liga und setzt sich,
mit stolzen 76 Jahren, noch immer für
eine Verbesserung der Leistungen ein.
Viele
Erfolge zu verzeichnen
Die DTL ist die Lobby aller Tinnitus-, Hörsturz-
und Morbus-Menière-Betroffenen in Deutschland.
Sie fördert die Forschung und setzt sich
für die Verbesserung der sozialrechtlichen
und therapeutischen Situation ein. So ist
es vor allem der Tinnitus-Liga zu verdanken,
dass der zur Verharmlosung verleitende Begriff
"Ohrensausen" durch die medizinisch
klar definierte und international anerkannte
Diagnose Tinnitus ersetzt wurde. Das Leiden
ist heute als eigenständige Behinderung
im Sozialrecht anerkannt. Und den Betroffenen
und der Fachwelt ist klar geworden, das sich
dahinter eine komplexe Pathogenese verbirgt.
Die Patienten werden ernster genommen, als
noch vor wenigen Jahren, und die therapeutische
Situation hat sich enorm verbessert - vor
allem für den chronischen Tinnitus.
So
wurden die psychotherapeutische Betreuung
und die Retraining-Therapie eingeführt,
der wissenschaftlichen Erkenntnis Rechnung
tragend, dass Tinnitus über komplexe
psychosomatische Mechanismen entstehen und
verstärkt werden kann. Inzwischen führen
über 30 Kliniken in Deutschland eine
qualifizierte Tinnitus-Rehabilitation durch,
und über 150 regionale Selbsthilfegruppen
und 300 ehrenamtliche Mitglieder helfen bei
der Patientenbetreuung. Der Tinnitus-Masker,
ein Trainingsgerät zur Elimination der
Ohrgeräusche aus der Hörwahrnehmung,
wurde kassenfähig, zahlreiche Forschungsprogramme
wurden initiiert, und für HNO-Ärzte
gibt es verstärkt Fortbildungsangebote.
Nicht zuletzt ist es dem Drängen der
DTL zu verdanken, dass die Bundeswehr bei
den Übungen ihren Gehörschutz verbesserte,
und dass allgemein die Bemühungen wachsen,
Hörschäden zu vermeiden - vor allem
auch bei Jugendlichen.
www.tinnitus-liga.de
Detaillierte Informationen erhalten Sie und
Ihre Patienten über die Homepage www.tinnitus-liga.de.
Neben fachlichen Informationen finden Sie
hier Diskussionsportale und Chatrooms, Neuigkeiten
und Tipps, sowie ein Archiv relevanter Fachartikel
und Forschungsergebnisse. Ein Lexikon führt
Laien durch den Dschungel der Fachbegriffe.
Und Interessenten können hier verschiedene
Aufklärungsbroschüren, Bücher
und Entspannungs-CDs bestellen oder in das
neue Tinnitus-Forum, die Zeitung
der DTL, blicken. Natürlich enthält
die Homepage auch alle Informationen und Formulare
für eine Mitgliedschaft. Die DTL arbeitet
unabhängig, ohne staatliche Zuwendung.
Sie finanziert sich rein über Spenden
und Mitgliederbeiträge. Letztere belaufen
sich für fachliche Mitglieder auf 75
Euro pro Jahr, für Betroffene und Angehörige
auf 45 Euro (ermäßigt 25 Euro).
Selbsthilfegruppen
für Patienten

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