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Bundesverband
Prostatakrebs Selbsthilfe e.V.
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und Patienten von
sanofi-aventis
Bundesverband
Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. Vorsorge
verbessern
Prostatakrebs ist beim Mann die häufigste
Tumorerkrankung und die zweithäufigste
krebsbedingte Todesursache. Rund 50.000 Männer
erkranken in Deutschland jährlich daran.
Das Frühstadium verläuft oft fast
beschwerdefrei. Die Patienten kommen mit geringen
Symptomen wie schwachem Harnstrahl, häufigem
Harndrang oder Schmerzen beim Wasserlassen
zum Arzt. Je früher der Tumor erkannt
wird, desto besser: Hat sich der Krebs noch
nicht ausgebreitet ist die Aussicht auf Heilung
groß.
Die
Verbesserung der Früherkennung ist deshalb
eines der Hauptanliegen des
Bundesverbands Prostatakrebs Selbsthilfe e.V.
kurz BPS. Im Jahr 2000 gegründet, unterstützt
er seitdem bestehende und neue Selbsthilfegruppen,
vertritt die politischen Interessen von Männern
mit Prostatakrebs und fördert Betroffene
konkret in folgenden Bemühungen:
Prostatakrebs im heilbaren Stadium zu erkennen.
in Zusammenarbeit mit Urologen, Strahlentherapeuten
und internistischen Onkologen eine individuell
angemessene Therapieentscheidung zu treffen.
mit der Krankheit in der bestmöglichen
Lebensqualität möglichst lange zu
leben.
Die zur Zeit übliche Krebsvorsorge, die
Männern ab 45 Jahren jährlich auf
Kassenkosten zusteht eine digitale
rektale Untersuchung , lehnt der Verband
als alleinige Maßnahme ab. "Wenn
der Arzt auf diesem Wege ein Geschwür
entdeckt, ist es in der Regel schon zu spät",
kritisiert der Vorsitzende und Gründer
des Verbandes Wolfgang Petter. Er fordert
statt dessen, die Palpation durch die Bestimmung
des Prostata-spezifischen Antigens (PSA) im
Blut zu ergänzen oder zu ersetzen. Der
Wert dieser Blutanalyse für die Vorsorge
des Prostatakarzinoms ist derzeit stark umstritten.
Zum einen weil erhöhte Werte nicht nur
ein Warnzeichen für Krebs, sondern auch
für andere Erkrankungen, etwa eine Entzündung,
sein können. Zum anderen weil durch den
Test auch schlummernde Tumore entdeckt werden,
welche vor allem im höheren Alter praktisch
keinen Einfluss auf die Lebenserwartung mehr
haben.
Der
BPS fordert nicht nur, dass der PSA-Test als
erste Maßnahme bei der Früherkennung
von Prostatakrebs die digitale rektale Untersuchung
ablöst. Die Diagnostik bei Prostatakrebs
soll außerdem durch eine standardisierte
Qualitätssicherung professionalisiert
werden. Außerdem soll, so Petter, nach
der Diagnose Prostatakrebs sichergestellt
sein, dass der Patient eine informierte Entscheidung
treffen kann. Dazu benötigt er Informationen
über die verschiedenen therapeutischen
Optionen der Urologie, Strahlentherapie und
internistische Onkologie. Der BPS bietet deshalb
auf seinem Internetauftritt
vielfältige Informationen, die Betroffenen
helfen, sich ein Bild über den gegenwärtigen
Stand der Forschung bei Prostatakrebs zu machen
und ihnen die Entscheidung für eine der
zahlreichen Therapiemöglichkeiten zu
erleichtern.
Wichtig
ist außerdem, so Petter, dass nach der
Ersttherapie eine angemessene Betreuung des
Patienten und seines sozialen Umfeldes sichergestellt
wird. Eine zentrale Rolle spielen dabei Selbsthilfegruppen,
in denen Betroffene über ihre Erkrankung,
ihre Erfahrungen, Ängste und Isolation
sprechen können mit dem Ziel den
Krebs anzunehmen und als Teil ihres Lebens
zu begreifen. Auf der Internetseite des BPS
sind die Adressen der bestehenden Selbsthilfegruppen
nach Bundesländern geordnet aufgelistet.
Darüber hinaus unterstützt der BPS
die Bildung neuer Gruppen. Eine Mitgliedschaft
ist nicht notwendig, um sich an Selbsthilfegruppen
zu beteiligen oder direkt beim BPS beraten
zu lassen. Der Verband wird über die
Deutsche Krebshilfe e.V. finanziert.
Selbsthilfegruppen
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