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Bundesselbsthilfeverband
für Osteoporose e.V.
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ein kostenloser, werbender Service für Ärzte
und Patienten von
sanofi-aventis
Bundesselbsthilfeverband
für Osteoporose e.V. Unterstützen,
informieren, motivieren
Mit zahlreichen örtlichen Selbsthilfegruppen
und einer bundesweit organisierten Lobbyarbeit
ist der Bundesselbsthilfeverband für
Osteporose gefragter Ansprechpartner für
die von der Krankheit Betroffenen, behandelnde
Ärzte, Therapeuten und Wissenschaftler.
Die Krankheit kommt schleichend. Die Knochen
werden spröde, verlieren an Stabilität,
und plötzlich kann es selbst bei geringer
Belastung zu Brüchen kommen. Auf sechs
bis acht Millionen Menschen schätzt der
Bundesselbsthifeverband für Osteoporose
e.V. in Düsseldorf die Zahl der an Osteoporose
Erkrankten, in der Hauptsache Frauen nach
dem 50. Lebensjahr. Besonders betroffen ist
bei ihnen die Wirbelsäule, vor allem
die Wirbelkörper im Brust- und Lendenbereich.
Die porösen Wirbel verformen sich, es
entsteht der typische Rundrücken, der
"Witwenbuckel". Etwa zehn Prozent
der Bevölkerung, so eine deutschlandweite
Schätzung, sind gefährdet, an Osteoporose
zu erkranken.
Um
sich ein aktuelles Bild über das Ausmaß
der Krankheit zu verschaffen, hat das Europäische
Parlament für alle Mitgliedsstaaten einen
Osteoporose-Report in Aufttrag gegeben. Ziel
soll es sein, geeignete Maßnahmen zur
Prävention einzuleiten.
Die
wichtigsten Ergebnisse in Kürze:
Bis
zum Jahr 2050 werden doppelt so viele Menschen
wie bisher an Osteoporose erkranken. Jeder
achte Bürger der EU über 50 wird
als Folge des Verlustes an Knochenmasse einen
Wirbelkörperbruch erleiden.
Alle 30 Sekunden tritt in der EU eine osteoporosebedingte
Fraktur auf.
Jedes Jahr behandeln Ärzte in der EU
mehr als eine Million Patienten mit osteoporosebedingten
Frakturen, einschließlich 400.000 Schenkelhals-
und 400.000 Handgelenksfrakturen.
Nur die Hälfte der osteoporosebedingten
Wirbelkörperfrakturen wird korrekt diagnostiziert.
Das Risiko, an den Komplikationen einer Oberschenkelhalsfraktur
zu sterben, ist bei Frauen ebenso hoch wie
das Risiko, an Brustkrebs zu sterben.
Die Verfasser des EU-Reports empfehlen deshalb:
Gesundheitskampagnen, die den Bürgern
in Europa zeigen, was sie eigenverantwortlich
in jedem Alter für die Stabilität
ihrer Knochen beitragen können.
Leitlinien für Ärzte, damit sie
Risikopatienten ausführlich beraten,
rechtzeitig diagnostizieren und die richtige
Therapie einleiten sowie die Patienten auch
in der Nachsorge kompetent unterstützen.
Erstattung der Kosten für Diagnostik
und Therapie bei Patienten mit gesichertem
Osteoporose-Risiko
Selbsthifegruppen, die Betroffenen bei der
Bewältigung der Alltagsprobleme unterstützen
und zum aktiven Umgang mit der Krankheit motivieren.
Ein Frühdiagnose der Osteoporose zu stellen,
ist meist schwierig. Erst wenn sich starke
Schmerzen einstellen oder die ersten Brüche
auftreten, wird die Krankheit in ihrem vollen
Umfang erkannt. Das hat Auswirkungen auf die
Behandlungskosten. Rund vier Milliarden Mark
müssen jährlich für die Therapie
von Osteoporose-Patienten aufgewendet werden.
Dabei könnte ein Großteil der Kosten
eingespart werden, wenn Präventivmaßnahmen
besser beachtet würden. Denn Osteoporose
wird nicht nur durch genetische Veranlagung,
sondern auch durch Calciummangel, Bewegungs-
und Hormonmangel verursacht. Aber auch eine
langjährige Einnahme von Cortison oder
ein Mangel an Geschlechtshormonen können
der Krankheit Vorschub leisten. Eine falsche
Ernährung (Alkohol, Coffein, posphatreiche
und oxalsäurehaltige Lebensmittel) gehören
ebenfalls zu den Risikofaktoren.
So schleichend wie sich die Krankheit einstellt,
so schleichend verläuft auch der Besserungsprozeß.
Die ärztliche Behandlung bildet hierfür
das Fundament, doch raten Mediziner den Patienten,
sich einer der vielen vor Ort existierenden
Selbsthilfegruppen anzuschließen. "Denn
wichtig ist es, den Mut nicht zu verlieren",
schildert Sabine Habicht, Pressereferentin
des Bundesverbands, das Problem, "und
beispielsweise regelmäßig die unbedingt
notwendigen Übungen auszuführen."
Und da sei es eben effektiver und motivierender,
sich Schicksalgenossen anzuschließen.
Erst
im August 1987 haben Betroffene und Ärzte
den Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose
gegründet. Seitdem entstanden überall
in der Republik Selbsthilfegruppen mit inzwischen
insgesamt rund 12.000 Mitgliedern. Damit ist
der Verband ein bundesweit präsenter
Ansprechpartner für Osteoporose-Betroffene
und hilft ihnen, Hilfe zur Selbsthilfe zu
praktizieren. In den Gruppen können sich
die Patienten austauschen, ihre Probleme diskutieren
und durch ihre eigene Aktivität einen
entscheidenden Beitrag zur Verbesserung ihres
Zustandes leisten. Viele der örtlichen
Gruppen organisieren darüber hinaus Vortragsveranstaltungen,
äußern sich zu Ernährungsfragen
und veranstalten Aktionswochen, um in der
gesamten Breite auf Möglichkeiten der
Vorbeugung aufmerksam zu machen.
Der
Bundesverband stellt für die Aktivitäten
der einzelnen Gruppen Arbeits- und Informationsmaterial
bereit, schult und berät die ehrenamtlichen
Helfer. In besonderen Fällen kann finanzielle
Unterstützung gewährt werden. Gleichzeitig
sorgt er mit Fortbildungsveranstaltungen für
ein anhaltend hohes Niveau in der Behandlung.
Und nicht nur dort. Durch zahlreiche Seminare
für Ärzte und Unterstützung
von Forschungsvorhaben trägt er dazu
bei, daß die Osteoporose-Patienten in
den vergangenen Jahren zunehmend besser betreut
werden konnten. "Dank verbesserter diagnostischer
Möglichkeiten ist Osteoporose in den
letzten Jahren zunehmend zu einer großen
Herausforderung für Medizinwissenschaftler
und Ärzte geworden", betont Hildegard
Kaltenstadler, Präsidentin des Selbsthilfeverbandes.
"Deshalb ist es für uns besonders
wichtig, nur ganz seriöse und wissenschaftlich
fundierte Informationen und Hilfen anzubieten."
Mit
seinen vielfältigen Initiativen wirkt
der Verband auch der weitverbreiteten Ansicht
entgegen, Osteoporose sei ein typisches Gebrechen
älterer Menschen. Schließlich,
so bemängelte erst kürzlich Prof.
Dr. med. K. Joachim Münzenberg in der
Informationszeitschrift des Bundesselbsthilfeverbands
"Osteoporose Aktuell", sei es erstaunlich,
wie wenig die Bruchfestigkeitseigenschaften
des osteoporotischen Knochens Beachtung fänden,
obwohl es doch vor allem die Knochenbrüche
seien, welche die altersabhängige Osteoporose
zur eigentlichen Krankheit machten. Münzenberg:
"Dieser Mangel betrifft die Hinwendung
der Wissenschaft ebenso wie die ärztliche
Beratung in der Praxis."
Selbsthilfegruppen
für Patienten

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