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und Patienten von
sanofi-aventis
Deutsche
Herzstiftung
Als die Deutsche Herzstiftung (www.herzstiftung.de)
Ende der 70er Jahre von einigen prominenten
Medizinern gegründet wurde, zählte
sie nur wenige Mitglieder. Inzwischen - rund
zwanzig Jahre später - ist sie eine der
führenden Organisationen auf dem Gebiet
der Herz-Kreislauf-Krankheiten, deren Stimme
in der Öffentlichkeit und der Gesundheitspolitik
Gewicht hat.
Rund 27.000 Mitglieder unterstützen heute
den gemeinnützigen Verein, dessen Einnahmen
sich im vergangenen Jahr auf knapp 8,3 Millionen
Mark beliefen. "Das bisher erfolgreichste
Jahr und ein Vertrauensbeweis für unsere
Mitglieder und Spender", bilanzierte
der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. med. Hans-Jürgen
Becker denn auch zufrieden.
Der
Erfolg der
Deutschen Herzstiftung, die
entgegen ihrem Namen keine Stiftung ist und
dementsprechend auch nicht auf Stiftungskapital
zurückgreifen kann, ist auf das Engagement
ihrer Mitglieder und vieler ehrenamtlicher
Helfer, insbesondere aber auf die unterstützende
Arbeit von Ärzten in Praxen und Kliniken
zurückzuführen. Als weitere Stärke
gilt ihre enge Bindung zur Wissenschaft. Sie
ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für
Kardiologie - Herz und Kreislaufforschung
und stellt auch die offizielle Vertretung
der Bundesrepublik in der internationalen
Gemeinschaft der Herzstiftungen. Ihrem Wissenschaftlichen
Beirat gehören fast alle führenden
Kliniker und Wissenschaftler an, die auf dem
Gebiet der Herz-Kreislauf-Erkrankungen arbeiten.
Entsprechend
ist die Förderung der wissenschaftlichen
Forschung auch eines der erklärten Ziele
der Deutschen Herzstiftung. Schließlich,
so Vorstandsvorsitzender Becker, seien alle
wesentlichen Fortschritte der letzten Jahrzehnte
durch die Förderung der Wissenschaft
erzielt worden. Unterstützt wird deshalb
beispielsweise ein Projekt der Universitätsklinik
Tübingen, das die Entstehungsmechanismen
des Vorhofflimmerns untersucht oder ein Programm
an der Berliner Charité, das die Rauchentwöhnung
Schwangerer zum Ziel hat. Mit 80.000 Mark
wird derzeit auch eine Studie der Herzchirurgischen
Abteilung der Universitätsklinik in Münster
mitfinanziert, die eine alternative Operationsmethode
zur Herztransplantation untersucht, die "Batista-Operation".
Das nach dem brasilianischen Herzchirurgen
Randas J. V. Batista benannte Verfahren könnte
eines Tages bei Patienten mit einer dilatativen
Kardiomyopathie eine Organtransplantation
überflüssig machen. Finanziell gefördert
wird auch ein gemeinsames Forschungsprojekt
des Deutschen Wetterdienstes in Freiburg und
des Herzinfarktregisters in Augsburg, das
die Zusammenhänge bestimmter Wetterbedingungen
und Herz- und Kreislauferkrankungen näher
beleuchten soll.
Mit
dem jährlich verliehenen Förderpreis
wird darüber hinaus Ärzten aus der
Bundesrepublik geholfen, die - vorzugsweise
im patientennahen Forschungsbereich - auf
dem Gebiet der Herz-Kreislauferkrankungen
wissenschaftlich arbeiten. Daneben verleiht
die Deutsche Herzstiftung auch Jahresstipendien
an Ärzte, die sich auf diesem Gebiet
der Grundlagenforschung oder der klinischen
Forschung widmen.
Doch
auch im "ganz normalen" medizinischen
Alltag sind die Ärzte ein vielgefragter
Partner der Deutschen Herzstiftung. Schließlich
sieht sich der Verein mit seinen rund 70 Selbsthilfegruppen
als Brücke zwischen Arzt und Patienten
und ist damit darauf angewiesen, daß
die regelmäßig durchgeführten
Aktionen und Projekte zur Aufklärung
der Bevölkerung von einer breiten Schicht
an Medizinern begleitet werden.
Im
Abstand von zwei Jahren organisiert die Deutsche
Herzstiftung beispielsweise die Herzwoche,
eine bundesweite Aufklärungskampagne
zur Früherkennung des Herzinfarktes.
Ärzte können sich mit Seminaren,
Vorträgen, Informationsveranstaltungen,
speziellen Beratungstagen oder anderweitigen
Veranstaltungen beteiligen und damit solch
bundesweit abgefaßten Aufklärungsaktionen
zusätzliches Gewicht verleihen. Immer
wieder organisierte Themenmonate rücken
darüber hinaus bestimmte Aspekte von
Herz- und Kreislauferkrankungen in den Mittelpunkt
(z.B. Herzrhythmusstörungen) und benötigen
ebenfalls die ärztliche Unterstützung
in den Praxen vor Ort.
Daß
der Informationsbedarf zu den Themen rund
um die Herz- und Kreislauferkrankungen stetig
zunimmt, zeigt die wachsende Zahl schriftlich
und mündlich gestellter Anfragen. Im
Jahr 1999 wurden von den Medizinern der Deutschen
Herzstiftung insgesamt 18.000 Anfragen telefonisch
(medizinische Sprechstunde am Telefon) und
schriftlich (in der Mitgliederzeitschrift
"Herz heute") beantwortet. Zum Vergleich:
1993 waren es noch 5.000.
Die
Zeitschrift "Herz heute", die jedes
Mitglied kostenlos erhält, gilt längst
auch als interessante Lektüre für
praktizierende Ärzte. Experten informieren
darin über neueste medizinische Entwicklungen
aus den Bereichen koronare Herzkrankheit,
Bypass, Klappenoperationen, Schrittmacher,
Transplantation und angeborene Herzfehler.
Und sie gibt Auskunft über neue Behandlungsmethoden,
Ernährung, Cholesterin, Medikamente,
Nebenwirkungen, alternative Behandlungsmethoden
und Fälle aus der psychotherapeutischen
Praxis. Seit kurzem werden dort in der Rubrik
"Im Blickpunkt" auch Forschungsergebnisse
aus nationalen und internationalen Zeitschriften
sowie Kongressen publiziert.
Selbsthilfegruppen
für Patienten

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