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Selbsthilfegruppen
für Patienten
Deutscher Allergie- und Asthmabund
e.V.
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ein kostenloser Service für Ärzte und
Patienten von
sanofi-aventis
Deutscher
Allergie- und Asthmabund e.V.
Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen
zeigen, dass die Zukunft der Allergologie
in der Interdisziplinarität liegt.
Auf der Ebene der Primärprävention,
also der Verhinderung einer Sensibilisierung,
sind im Moment kaum echte und langfristig
wirksame Maßnahmen bekannt. Und
für eine Routinediagnostik stehen
genetische Testverfahren noch nicht
zur Verfügung.
Dadurch rückt das Feld der Sekundärprävention,
der Verhinderung allergischer Reaktionen
bei bekannter Sensibilisierung, in den
Mittelpunkt der wissenschaftlichen Begleitung.
Von Bedeutung sind hierbei die Minimierung
des Allergenkontaktes und des Sensibilisierungsgrades,
die Verminderung biogener, chemischer,
toxischer Fremdstoffe und der Feinstaubbelastung
sowie organbezogene Schutzmaßnahmen.
Für so ein Präventionskonzept
müssen neben allergologisch ausgebildeten,
erfahrenen Fachärzten der unterschiedlichsten
Richtungen auch andere wissenschaftliche
Disziplinen und beispielsweise Vertreter
technischer und innenraum-relevanter
Berufe hinzugezogen werden.
In
diesem Kontext spielt der Deutsche Allergie-
und Asthmabund e.V. (DAAB) als Patienten-
und Verbraucherverband eine führende
Rolle. Denn seit Jahren fördert
er den intensiven Dialog zwischen Betroffenen
und Experten. "Es reicht nicht
aus, die auslösenden und für
die Symptome verantwortlichen Allergene
zu ermitteln, um anschließend
eine Therapie einzuleiten", sagt
Frau Marliese Köster, Vorsitzende
des DAAB (siehe
DAAB-Vorstand). "Die
medizinische Herausforderung und das
erklärte Therapieziel muss in der
Herabsetzung des Sensibilisierungsgrades
liegen und in der Realisierung allergen-
und schadstoffvermeidender Technologien."
Der
Deutsche
Allergie- und Asthmabund e.V.
widmet sich nachhaltig der Kommunikation
zwischen den einzelnen wissenschaftlichen
Fachgesellschaften, den Berufsverbänden
und den Patienten betreuenden Ärzten.
Gegründet wurde der Verband 1897
auf Helgoland von "Heuschnupflern"
und ist damit die älteste Patientenorganisation
Deutschlands. Nach wie vor kümmert
sich der Verband um Heuschnupfenpatienten.
Inzwischen ist der DAAB aber generell
für Millionen Allergiker, Asthmatiker
und Neurodermitis-Erkrankte
eine wichtige Anlaufstelle. Aktuell
suchen dort rund 100.000 Menschen Hilfe
für ihre ganz persönlichen
und individuellen Probleme, darunter
eine zunehmende Zahl an Kindern. Über
18.500 Mitglieder hat der Verein, 200
ehrenamtliche und 20 hauptamtliche Mitarbeiter
helfen den Betroffenen durch Betreuung,
Beratung,
Öffentlichkeitsarbeit, individuelle
Recherchen, Sport-, Kurs- und Schulungsangeboten
vor Ort. Unterstützung findet der
Verein in den Landesverbänden und
dem dichten Geflecht von deutschlandweit
über 140 Ortsverbänden.
Die
Beratung des DAAB setzt dabei dort ein,
wo die ärztliche Diagnose in der
Regel endet. Hier werden die Fragen
geklärt, die der Patient beim Arztbesuch
nicht mehr gestellt hat. Um Beratung
und Recherchen kümmert sich dabei
ein festangestelltes Team aus Ernährungswissenschaftlern,
Chemikern und Biologen. Bei seiner Aufklärungs-
und Beratungstätigkeit arbeitet
der DAAB eng mit Ärzten zusammen.
Mehr als 1.000 Mediziner sind Mitglied
in dem Verein und unterstützen
seine Arbeit vor Ort mit Vorträgen,
Schulungen und der Betreuung von rehabilitations-
und therapiebegleitenden Angeboten.
Dass
aufklärende Maßnahmen dringend
geboten sind, zeigt eine Untersuchung
der Deutschen Angestellten Krankenkasse.
Eine Umfrage unter 1.000 Allergikern
ergab, dass nur jeder Fünfte in
ärztlicher Behandlung ist. 33 Prozent,
die meisten von ihnen Männer, haben
sich wegen ihrer Allergie noch nie behandeln
lassen. Weitere Ergebnisse der Befragung:
Die meisten Allergiker werden mit Medikamenten
behandelt (65 Prozent), während
bei nur 15 Prozent eine Hyposensibilisierung
vorgenommen wurde
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